Preview: WE HAPPY FEW (PC)

20. August 2016
Preview: WE HAPPY FEW (PC)

We Happy Few gehört schon seit langem zu meinen meist erwarteten Spielen und mit der Early Access Version bekam ich nun erstmals die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. Ob sich das Warten gelohnt hat und was noch Verbesserung benötigt, erfahrt ihr in der folgenden Preview.

Es war Liebe auf den ersten Blick! Mit seinem ungewöhnlichen Stil, der noch am ehesten an Bioshock erinnert, den ebenso merkwürdigen Charakteren und einer durch und durch seltsamen Atmosphäre, wirkt We Happy Few wie ein Mysterium, das unbedingt ergründet werden möchte.
Dann kam jedoch die Ernüchterung – trotz eines coolen Intros und einer interessanten Story, verwandelt sich das Spiel relativ schnell in ein zufallsgeneriertes Survival Game mit Crafting, Perma-Death und all den tollen Schlagworten, die wir aktuell in jedem zweiten Spiel vorfinden.
Nachdem dieser erste Schreck verarbeitet war, überwog erneut die Neugierde und die Freude, endlich erstmals selbst in die Welt von We Happy Few eintauchen zu können.
Die Geschichte beginnt auch sehr dicht und spannend. Ihr seid ein Arbeiter, der brav täglich seine Pillen schluckt und dessen Aufgabe es ist, alte Artikel zu zensieren oder freizugeben. Dieses Mal entscheidet ihr jedoch, eure Pillen nicht zu schlucken und schlagartig erscheint die Welt in einem neuen, viel düstereren Licht. Ihr durchstreift die Büros, erfahrt über Mitarbeiter, die sich auf ewig in den “Urlaub” verabschiedet haben und … naja erlebt es selbst oder schaut den E3 Trailer, um mehr über den Anfang zu erfahren.
Jedenfalls werdet ihr geschnappt, in eine Art Bunker gesperrt und müsste diesem entfliehen. Habt ihr auch das geschafft, geht es hinaus in die Welt, wo ihr zwischen alten Stadtruinen, verrückten Bewohnern und anderen Umgebungen umherstreift.
Das Spiel profitiert leider nicht wirklich von den zufallsgenerierten Umgebungen, da besonders die verfallenen Stadtteile eher wahllos zusammengewürfelt wirken. Das Vorhandensein vieler NPCs, mit denen ihr kaum begreifbare Wortwechsel führen könnt ist da schon wieder interessanter.
Was das Gesamterlebnis leider enorm abschwächt, ist das schnelle Voranschreiten der Uhrzeit und die damit erhöhte Schwierigkeit der Survival Elemente. Ständig müsst ihr Trinken, Essen und so weiter und kommt daher kaum vorwärts.
Zum Glück reagieren die Entwickler relativ schnell auf die Beschwerden und so wird bereits im kommenden Update daran gearbeitet, die Ingame Tage zu verlängern und den Schwierigkeitsgrad im Bezug auf die Survival Elemente zu senken. Was nach banalen Änderungen klingen mag, wird im tatsächlichen Spielgeschehen einen erheblichen Unterschied machen. Wenn es soweit ist, werde ich erneut darüber berichten.
(Das Update ist übrigens bereits verfügbar, wenn ihr in eurer Steam Bibliothek die Beta-Updates für We Happy Few zulasst.)
Ein Early Access Code für We Happy Few wurde uns von Evolve PR zur Verfügung gestellt.

von Tony M

Rubriken: Blog, Review

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